Thailands Restaurantbranche befindet sich in einer Krise, da die Kaufkraft im ersten Quartal 2025 um mehr als 40 % gesunken ist.
Die schleppende wirtschaftliche Erholung und die stagnierenden Einkommen zwingen die Verbraucher, ihre Ausgaben zu reduzieren.
Vorsichtige und sparsame Verbraucher

Restaurants in Thailand. Foto: Viarami
Angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Lage priorisieren die Thailänder jetzt das Sparen gegenüber dem Konsum, insbesondere im Hinblick auf bevorstehende große Feierlichkeiten wie Songkran.
Diese Vorsichtsmaßnahme betrifft unmittelbar den Lebensmittelsektor, von unabhängigen Restaurants bis hin zu Imbissständen in Einkaufszentren.
Gerichte mit einem Preis über 80 Baht (2,19 Euro) finden nur schwer Kundschaft.
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind Restaurantbesitzer gezwungen, ihre Preise um 40 bis 50 Baht (1,09 bis 1,37 Euro) pro Gericht zu senken.
Dieser Preisrückgang geht mit zusätzlichem Druck durch den zunehmenden Wettbewerb chinesischer Restaurants einher, die preisgünstige Gerichte anbieten.
Hoffnung auf einen vorübergehenden Aufschwung mit Songkran und dem digitalen Währungsprogramm

Songkran-Fest 2024 in Thailand. Foto : Thai PBS World
Trotz dieser düsteren Aussichten hoffen die Restaurantbesitzer, dass das bevorstehende Songkran-Fest den Lebensmittelkonsum wiederbeleben wird.
Siehe: Songkran, das thailändische Neujahr
Traditionell führt dieses Ereignis zu einem Anstieg der Verkäufe, da viele Thailänder in ihre Heimatstädte zurückkehren, um zu feiern, sich zu treffen und mehr zu konsumieren.
Die Regierung plant außerdem eine dritte Phase des Programms zur Verteilung der digitalen Währung im Wert von 10.000 Baht (273,43 Euro), die sich an junge Menschen im Alter von 16 bis 20 Jahren richtet.
Siehe: Thailand zahlt 272 € an 16- bis 20-Jährige, um die Wirtschaft anzukurbeln
Derzeit laufen Gespräche über die mögliche Beteiligung von Restaurants an diesem Programm.
Die digitale Natur des Programms gibt jedoch Anlass zur Sorge bei Restaurantbesitzern, die an Bargeldtransaktionen gewöhnt sind, was ihre Bereitschaft zur Teilnahme an dem Programm einschränken könnte.
Dieses Programm könnte dem Restaurantsektor einmalige Unterstützung bieten.
Es gibt jedoch noch keine Garantie dafür, dass diese Maßnahme ausreicht, um eine nachhaltige Erholung zu gewährleisten.
Eine ungewisse Zukunft für thailändische Restaurants

Das chinesische Restaurant Huai Kwang befindet sich in Bangkoks neuem Chinatown.
Der thailändische Lebensmittelmarkt, dessen Volumen auf 700 Milliarden Baht geschätzt wird, zwingt viele Restaurants dazu, jedes Jahr Öffnungs- und Schließungszyklen zu planen, je nachdem, ob sie in einem komplizierten wirtschaftlichen Umfeld überleben können.
Vorerst müssen die Restaurantbesitzer diese Krise weiterhin vorsichtig bewältigen und hoffen, dass traditionelle Feiertage und die Regierungsinitiative ihnen eine Rettungsleine bieten werden.
Siehe auch:
Thailand: 100.000 Arbeitnehmer in Englisch und Hotellerie ausgebildet, um den Tourismus anzukurbeln
Kreditklemme: Bank of Thailand schlägt Alarm
Auf dem Weg zu einer großen Finanzkrise in Thailand?
Quelle: The Thaiger
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1 Kommentar
Das Foto dieser Reisenden beim Essen in Yaowarat repräsentiert in keiner Weise die tägliche Ernährung der Thailänder.
Es stimmt, dass die Preise für Mahlzeiten steigen, aber nur geringfügig im Verhältnis zu den Gesamtkosten der Grundnahrungsmittel.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Gewinnspannen sinken werden, um Kunden nicht zu vergraulen und das Überleben vieler Betriebe nicht zu gefährden.
Wir stellen burmesische Arbeitskräfte ein, um die Kosten zu senken, aber das reicht nicht aus.
Der Wettbewerb ist hart und verdammt diejenigen, die sich nicht anpassen.
Die Restaurants leiden unter all den Straßenhändlern und Marktstandbesitzern, die deutlich geringere Betriebskosten haben.